Krise im Mittelstand

Kommt Ihnen diese Argumentation bekannt vor?

Bekommen Sie nicht auch mit schöner Regelmäßigkeit Akquisitionsschreiben von diversen Unternehmensberatern?

2004 gab es in Deutschland über 39.000 Unternehmensinsolvenzen, davon betroffen waren über 16.000 Einzelunternehmen und über 18.000 GmbHs.

Insolvenzen haben in jedem Unternehmen eine Vorgeschichte; sie zeichnen sich für denjenigen, der das Unternehmen aufmerksam beobachtet, deutlich ab.

Ausgangspunkte sind immer unternehmerische Fehler, die sich zu einer Unternehmenskrise aufschaukeln können. Ergebnisse dieser Fehler führen dazu, dass sich die Wettbewerbsposition des Unternehmens verschlechtert. In einer frühen Phase lässt sich das weder an der Umsatzentwicklung noch an irgendwelchen Kennzahlen festmachen, was ein frühzeitiges Gegensteuern erschwert.

Als erstes mündet diese Situation in eine Rentabilitätskrise, d.h. die Unternehmensgewinne reichen nicht mehr aus, das eingesetzte Kapital adäquat zu verzinsen und den Unternehmerlohn zu erwirtschaften.

Die nächste Phase ist die Gewinnkrise; das Unternehmen schreibt Verluste. Spätestens jetzt wird in den Unternehmen erkannt, dass ein ernsthaftes Problem vorliegt. Allerdings wird es dann schwierig, Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, da die finanziellen Reserven oft nicht mehr ausreichen und auch der notwendige zeitliche Spielraum für das Wirksamwerden der Maßnahmen nicht mehr existiert.

Die dann vorliegende Liquiditätskrise führt in aller Regel in die

Insolvenz

Die Logik dieser Entwicklung ist einleuchtend; jeder kann sie nachvollziehen und erkennen, dass sie auch sein Unternehmen treffen kann. Was sollte demnach ein Unternehmer jetzt tun?

Zum Glück ist die Rettung nicht fern:

Wie gut, dass es die Beratungsbranche gibt, die sich auf diese Problematik eingestellt hat und dem Mittelstand hierzu Ihre Hilfe anbietet.

Es gibt allerdings solche und solche:

Einige ihrer Vertreter glauben, dass möglichst viele vermeintliche Schwächen des Mittelstands aufzuzählen sind, für deren Überwindung sie die richtigen Rezepte haben.

Ihr Postulat ist:

Die Hauptaufgabe für den Unternehmer ist es, sich mit der Früherkennung möglicher Ursachen für potenzielle Krisen in seinem Unternehmen zu beschäftigen.

Da wird häufig vom

  • „intuitiven Blindflug“ gesprochen, weil es dem Mittelstand an den notwendigen Planungsinstrumenten mangelt
  • diese fehlenden Planungsinstrumente führen dazu, dass Krisen nicht oder erst zu spät erkannt werden

Als Ursache für die daraus resultierenden Schwächen hat man die u. a. die inhaberbezogene Führungs- und Organisationsstruktur ausgemacht.

Angeboten werden dann gerne

  • umfangreiche Unternehmensanalysen zur Ermittlung der individuellen Erfolgsfaktoren
  • die Erarbeitung darauf aufbauender zukunftsträchtiger Organisationsmodelle, die alle Bereiche des Unternehmens betrifft
  • die Umsetzung dieser Maßnahmen inkl. Schulung der Mitarbeiter

Selbstverständlich ist das eine Möglichkeit, sich dieser Problematik zu stellen; es gibt aber auch eine andere Vorgehensweise, nämlich den Ansatz von TSMC.